Robert Laube

Jahrgang: 1960

Lieblingsort in Hattingen: Hochofen 3

Das mache ich in meiner Freizeit: Als Dortmunder natürlich Borusse. Groundhopper. Jugendtrainer Fußball solange die Knie mitmachten, stellv. Vorsitzender des TuS Blankenstein. Kultur, Städtetourismus, Industriekultur. Schön ist auch ganz schön, muss aber nicht sein.

Das finde ich in / an Hattingen richtig gut: Ein urbanes Dorf auf dem Land inmitten einer Metropol-Region. Was Hattingen so wie kaum eine andere Stadt kann, ist das Wirken als sozialer Organismus. Hattingen ist groß genug, um sich Großes zuzutrauen, und klein genug, um zu wissen, dass man es selber tun muss. Das bürgerschaftliche Engagement ist das große Pfund unserer Stadt. Immer wieder. Ich mag das.


Meine Schwerpunktthemen und Ziele für Hattingen

Methodisch: Themen finden und diskutieren, Maßnahmen umsetzen und ins Handeln kommen mit der Bürgerschaft. Zuhören statt vorschreiben. Erklären statt anordnen. Offen für Verbesserungen.

Erhöhung des Wirkungsgrades öffentlicher Dienstleistungen: Einheitliche Kommunikationsroutinen in der Stadtverwaltung. Quotierung des Verhältnisses interne Prozesse / externe Wirkung. „Keep it simple“, auch wenn sich nicht jedes partikulare Interesse darin abbildet  (z.B. Datenschutz). Projektorientierte Zusammenarbeit mit Bürger:innen (Vereinen) und Wirtschaft. Erhöhung der Zufriedenheit mit der Arbeit der Kommune seitens der Kunden wie auch des Personals. Öffnen eines Kommunikationskanals. Zusammenlegen von Partikular-Funktionen in einem Stab (Gleichstellung, Inklusion, Klima, diversity …).

Fitness Programm für Hattingen: Hattingens Gebäude, Straßen, öffentliche Einrichtungen sind in unterdurchschnittlicher Verfassung. Das Problem: Finanzen, Zeit und Know how reichen nicht für alles und nicht gleichzeitig. Die Chance: Wenn das Bekannte kollabiert, wächst der Mut, Neues auszuprobieren. Das Zauberwort ist hier Beteiligung, und zwar nicht als Ritual. Ich habe aktuell nicht den Eindruck, dass die Ziele sich an den Wünschen der Bürger:innen orientieren, sonst sähen die Dinge nicht so aus wie sie aussehen. Der städtische Haushalt wird nicht nur im Stadtrat diskutiert, sondern muss sich einer öffentlichen Disputation stellen.


Meine Vision für Hattingen 2035

Mir geht um mehr Achtsamkeit und Respekt der Bürger:innen inkl. der städtischen Mitarbeiter:innen im Umgang miteinander. Darauf kann ein Diskurs aufsatteln, der hilft, sich auf die wichtigen und richtigen Dinge zu fokussieren. Das sind vor allem grüne Dinge, unsere Kernkompetenz. Es gibt kaum ein Thema, dass nicht vor dem Drama Klimawandel handelt. Ein offener Diskurs wird immer bei dieser Erkenntnis landen. Einsicht in Notwendigkeiten, die unsere Entscheidungen und unser Handeln bestimmen, muss Ergebnis von Argumentieren, Zuhören, Lernen sein. Mündige Menschen, von denen ich verlange, den schwierigen, aber richtigen Weg zu wählen, bekomme ich nicht durch Vorschriften und Welterklären, sondern durch Rekrutieren für eine bessere Welt, hier: für ein besseres Hattingen. Das wollen alle und alle können dabei mitmachen.


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Email: r.laube@gruene-hattingen.de