Wir machen Mobilität attraktiv für alle Unsere Vision für Hattingen Alle wichtigen Orte in unserer Stadt sind für jede und jeden erreichbar – egal, ob zwei oder 102 Jahre alt, ob mit Rollstuhl, Kinderwagen, Rollator oder Fahrrad. Wer unterwegs ist, fühlt sich sicher. Die S3 fährt zuverlässig und pünktlich alle 15 Minuten nach Essen. Bochum, Witten, Wuppertal und Velbert sind mit Bus bzw. Straßenbahn gut und schnell zu erreichen. Ein Rufbus bindet auch die ländlichen Gebiete in der Elfringhauser Schweiz an. Wer pendelt, tut das schnell und stressfrei, während der Verkehr auf den Straßen spürbar abgenommen hat. Wo das Auto unverzichtbar ist, helfen intelligente Verkehrsleitsysteme dabei, flüssig und ohne Stau ans Ziel zu kommen und der Umstieg auf E-Mobilität wird durch zahlreiche Lademöglichkeiten im Stadtgebiet erleichtert. Die Luft ist sauberer geworden, die Straßen ruhiger. Anwohnerinnen und Anwohner entlang früher vielbefahrener Routen genießen es wieder am offenen Fenster zu sitzen und durchzuatmen. Innerhalb der Stadt sorgen Angebote wie Leihfahrräder und E-Scooter dafür, dass man auch dann gut ans Ziel kommt, wenn der Weg zur nächsten Haltestelle mal länger ist. Wir machen unsere Mobilität attraktiv für alle. Unsere Schritte auf dem Weg dorthin Wir sorgen für eine verlässliche Mobilität Mehr Sicherheit im Straßenverkehr bringt nicht nur unsere Kinder sicher ans Ziel. Die Reduzierung des Autoverkehrs spielt dabei eine zentrale Rolle. Wo der Verkehr derzeit nur mit Auto erfolgt, braucht es aber auch Möglichkeiten, Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen, ohne von anderen Verkehrsteilnehmern bedrängt oder von achtlos abgestellten E-Scootern behindert zu werden. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein wichtiger Faktor, um den motorisierten Individualverkehr spürbar zu reduzieren. Um die Menschen davon zu überzeugen, das Auto stehen zu lassen, müssen die Fahrpläne jedoch verlässlich und die Taktung attraktiv sein. Dies gilt für Bus- und Bahnverbindungen, insbesondere aber für die Taktung der S3 nach Essen, die in den letzten Jahren immer wieder in Frage gestellt wurde. Verlässliche und angemessene Taktungen sind unverzichtbar für eine erfolgreiche Verkehrswende, für die wir uns weiterhin auf allen Ebenen einsetzen werden. Ein weiterer Impuls für weniger Autos in der Innenstadt ist die Ausweitung der bewirtschafteten Parkzonen für alle, die nicht Anwohnerinnen und Anwohner sind. Unsere Ziele: – Verlässliche und höhere Taktung für zentrale Bus- und Bahnlinien wie die S3– Entwicklung eines umfassenden Verkehrskonzepts, das Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Autofahrer*innen gleichermaßen berücksichtigt– Sukzessive Umrüstung städtischer Fahrzeuge auf klimaschonende, emissionsfreie Antriebsarten– Tempo 30 auch auf Kreisstraßen einführen, dies gilt vornehmlich für die Schulstraße/Blankensteiner Straße in der Stadtmitte sowie für die Sprockhöveler Straße in Blankenstein– Engmaschiges und auch stadtübergreifend verlässliches ÖPNV-Angebote– Ausweitung von bewirtschafteten Parkzonen– Mehr Park&Ride-Möglichkeiten– Überprüfung der Rahmenbedingungen für die Nutzung von ausleihbaren E-Scootern Wir sorgen für umweltfreundliche Mobilitätskonzepte Dort, wo auf das Auto zurückgegriffen wird, können Rahmenbedingungen für eine umweltfreundlichere Nutzung geschaffen werden. Vor allem bei der Elektromobilität gibt es noch Luft nach oben, da es noch viel zu wenige öffentliche Ladestationen im Stadtgebiet gibt. Dies führt dazu, dass bisher vor allem Hauseigentümer*innen auf E-Mobilität umsteigen, für den Großteil der Bevölkerung in Mietwohnungen ist der Umstieg jedoch noch schwer realisierbar. Dabei kann der Ausbau von Ladesäulen in Wohngebieten unter Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur wie Straßenlaternen und ein erhöhtes Schnellladeangebot die Akzeptanz von E-Mobilität deutlich erhöhen und ganz nebenbei einen Beitrag zum ökologischen Umbau und zur Steigerung der Lebensqualität leisten. Viele Teile der Elfringhauser Schweiz, die ein wichtiges Naherholungsgebiet für Hattingen und die umliegenden Städte darstellt, sind ohne Auto nicht zu erreichen. Ein Baustein hin zu einem umweltfreundlichen Tourismus sowie zur Sicherung von Alltagswegen für die Anwohner*innen kann dabei ein On-Demand-Angebot im ÖPNV sein, von dem auch Pendler*innen profitieren. Unsere Ziele: – Beschleunigung des Ausbaus der E-Ladeinfrastruktur auf städtischen Flächen– Förderung des Ausbaus der E-Ladeinfrastruktur in Wohngebieten durch attraktive Betreiberkonzepte– Jährliche Vorausplanung des fortlaufend zu aktualisierenden Mobilitätskonzepts– Ruf-Bus-Angebot für einen sanften Tourismus in der Elfringhauser Schweiz Wir sorgen für sichere Wege Vielerorts ist die Verkehrsführung vor allem autogerecht. Radwege folgen nicht den Alltagswegen, sind teilweise nur in Nebenstraßen vorhanden und immer wieder unterbrochen. Fußwege sind oft schmal, von Autos zugeparkt, von Pflanzen überwuchert, durch Wurzeln oder Laternenpfähle mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen kaum passierbar oder gar nicht vorhanden. Ampeln sind insbesondere an den großen Hauptstraßen oft so geschaltet, dass langsame Fußgänger*innen die Straße nicht in der vorgegebenen Zeit überqueren können. Dies gefährdet vor allem die Sicherheit der älteren Mitbürger*innen und der Kinder. Unsere Ziele: – Alle Einrichtungen des täglichen Lebens für alle Bürger*innen auf sicherem Weg erreichbar machen. Dies gilt insbesondere für Schulwege.– Kapazitäten der Schulbusse erhohen – hierzu sind auch Konzepte unterschiedlicher Schulanfangszeiten zu prüfen– Sichere Radwege entlang aller Alltagsrouten – insbesondere in der Innenstadt und zu den Schulen– Ausreichend breite und instandgesetzte Fußgängerwege– Fahrrad- und fußgänger*innengerechte Weiterentwicklung der Kreuzung Nierenhofer Straße / Bredenscheider Straße– Konsequente Ahndung von Verkehrsverhalten, das andere gefährdet, (zum Beispiel Falschparken oder zu enges Überholen von Radfahrenden)