Bericht aus dem Jugendhilfeausschuss vom 26.08.15

Neben verschiedenen Berichten, etwa aus dem Netzwerk „Frühe Hilfen in Hattingen“, oder der Vorstellung der Reihe „Hattingen hat interessierte Eltern“ des Bündnis für Familie, in deren Rahmen an jedem 3. Mittwoch im Monat von 19 bis 20:30 Uhr im Alten Rathaus ein inhaltlicher Input für Eltern und angehende Eltern stattfindet, in diesem Halbjahr vor allem zu dem Bereich Schule und Lernen, bildete die Weiterentwicklung des Konzepts der Offenen Kinder- und Jugendarbeit einen Schwerpunkt der Ausschusssitzung.

Die Weiterentwicklung des Konzepts (hier abrufbar) wurde durch einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 17.12.2013 im Rahmen der Diskussion um eine mögliche Schließung von Jugendtreffs als Grundlage für eine zukünftige Entscheidungsfindung beauftragt. In dem Konzept selbst werden insbesondere die verschiedenen Aufgaben und Ziele der Offenen Kinder- und Jugendarbeit dargestellt, wie etwa die Entwicklung der Jugendlichen hin zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Personen, das Empowerment von Kindern und Jugendlichen, sowie die Arbeit in stadtteilbezogenen Einrichtungen, die als Anlaufstelle dienen und in denen versucht wird, Kindern und Jugendlichen bei Problemen zu helfen.

Dies alles geschieht in Kooperation mit verschiedenen Institutionen, wie etwa Schulen und Kindergärten. Zusätzlich zu der theoretischen Vorstellung des Konzepts stellten Mitarbeiter*innen der Jugendtreffs Welper und Holthausen unterstützt von Jugendlichen die praktische Umsetzung des Konzepts in den Jugendtreffs, der Geflüchtetenarbeit, sowie im Ferienspaß sehr anschaulich und engagiert vor. Neben der Darstellung der verschiedenen Angebote und Projekte, bei denen auch stets versucht wird auf Anregungen der Kinder und Jugendlichen einzugehen, wurde auch die Bedeutung der stadtteilbezogenen Arbeit für die Kinder und Jugendlichen dargestellt, die die Jugendtreffs teils als „zweites Zuhause“ ansehen.

Es wurde eindringlich dafür geworben keine Personaleinsparungen im Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit vorzunehmen, die ihre Aufgaben trotz hoher Motivation der Mitarbeiter*innen schon jetzt nur durch ehrenamtliches Engagement angemessen durchführen kann. Der Jugendhilfeausschuss stimmte dem Konzept ohne Gegenstimmen zu.

Den Abschluss der Sitzung bildeten die Vorstellung der Umsetzung des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ zum verbesserten Übergang von Schule zu einer Ausbildung oder einem Studium in Hattingen, sowie ein erster kurzer Bericht zum Ferienspaß, der seitens der Kinder und Jugendlichen sehr gut angenommen wurde. Ein vollständiger Bericht samt Evaluation des Ferienspaßes 2015 wird in einer der kommenden Sitzungen vorgestellt werden.

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